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Text / Fotos: FolkBaltica / Partout-Online



































Auch in Dänemark

3. folkBALTICA - Festival ohne Grenzen


Foto: 3. folkBALTICA - Festival ohne Grenzen Atembe- raubende Stimmen finnischer Frauen, Folk-Jazz auf norwegischen Tierhörnern, Panflöten aus Litauen, russische Instrumental_ virtuosen und finnischer Tango am Flensburger Fjord. folkBALTICA hat sich in nur drei Jahren konkurrenzlos zum einzigartigen Festival Nordeuropas entwickelt. Das Programm der 3. folkBALTICA vom 18.-22. April 2007 präsentiert die Vielfalt und Spielfreude der nordischen Musikszene und lockt damit wieder Tausende von Besuchern zu den Bühnen in Flensburg und der deutsch-dänischen Region Sønderjylland-Schleswig.

Länderschwerpunkt ist in diesem Jahr Finnland. Dem finnischen Nationalinstrument, der Kantele, ist das diesjährige "Instrumentenspecial" gewidmet. Mit dem festlichen Auftakt für die Hauptkonzerte in Flensburg am 20. April in der St. Marien Kirche öffnet das Festival erstmalig die Tür zur Klassik. Das Konzert steht unter dem Motto "Sibelius Erben". Das Kammerorchester "norddeutsche sinfonietta", die atemberaubenden Frauenstimmen des Vokalquartettes "Suden Aika" sowie die zehnköpfige Fiddlegruppe "Näppäripelimannit" gestalten mit Kompositionen von Sibelius, Einojuhani Rautavaara und finnischer Folkmusik ein besonderes Klassik-Crossover. Höhepunkt ist die deutsche Erstaufführung des "Concerts for Freebass Accordion and Chamber Orchestra" des Finnen Timo Alakotila. Solistin ist Johanna Juhola, der neue, junge Akkordeonstar Finnlands.

Das Tango Orkesteri UNTO ist das künstlerisch interessanteste Ensemble aus der Tango-Nation Finnland. Einige der bekanntesten Musiker der experimentierfreudigen finnischen Folkszene von den Gruppen JPP, Troka und aus dem Maria Kalanimei Trio haben sich zusammen mit der Sängerin Pirjo Aittomäki 1998 anlässlich der Expo in Lissabon zu diesem sechsköpfigen Orchester zusammengefunden. Besonderer Gast ist auch hier die junge Akkordeonistin Johanna Juhola bei den Konzerten auf der Hauptbühne "Alte Post" in Flensburg (21. April), sowie in Eckernförde (18. April, Siegfriedwerft) und Husum (19. April, TSBW).


Programm


Erstmalig sind Litauen und Russland dabei. Mit dem Moskau Art Trio um den mittlerweile in Norwegen lebenden Pianisten Mikhail Alperin konnte ein echtes Highlight verpflichtet werden. Das international gefeierte Trio spielt eine hochästhetische Synthese aus ost- und nordeuropäischer Folklore, Jazzimprovisationen und moderner Klassik. (Abschlusskonzert am 22.April "Alte Post, Flensburg).

Die dänische Sängerin Helene Blum zählt ebenfalls zu den Publikumsmagneten. Sie gastiert mit ihrem eigenen Quartett am Sa. 21. April in der "Alte Post". Aus Norwegen kommt der Folk-Saxophonist Karl Seglem zum Meeting "Solos in the Night" Samstagnacht, 21. April auf den Museumsberg, von der Kurischen Nehrung das litauische Frauen-Duo Giedruze ins Schiffahrtsmuseum, aus Schweden die wunderschön singenden Frauen der a cappella-Gruppe Kraja u.a. zum "Visecafe" am Sonntagnachmittag, 22. April, ins Flensborghus, wo auch das Quartett Lorbass aus Gelting das 20. jährige Bestehen feiert.

Weitere Infos zum Programm auf www.folkbaltica.de und im umfangreichen Programmheft.